Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Oberlausitz e.V.
 Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Oberlausitz e.V. 

Individualität in der Anthroposophie

Das Kind – die Pädagoginnen – Wesentliches zur Waldorfpädagogik im Kindergarten 

“Wenn man Forderungen aufstellt, wie ein Kind sein soll, kann man das leicht definieren, wie die Kinder wirklich sind, das psychologisch zu erkennen muss man sich mit schwerem Studium erringen. Das ist eines wovon ich meine, dass wir es nach dem ersten Jahr als eine Hauptsache betrachten sollten: verstehen lernen der Kinder. Sich gar nicht vornehmen, sie müssen so oder so sein. Aus den Kindern heraus arbeiten.” Rudolf Steiner

Kinder treten uns als Individualität gegenüber. Jedes mit seinen ureigenen Begabungen, Neigungen, Interessen, Handicaps. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo. Kinder brauchen für ihr Aufwachsen liebevolle und achtsame Erwachsene. Von Anfang an sind Kinder aktiv und auf ihre Umgebung bezogen. Für uns entsteht daraus die Verantwortung, die sie umgebende Lebenswelt so zu gestalten, dass sie gesund heranwachsen können.

“Man hat alles mögliche auf dem Gebiete des Erziehungswesens versucht, aber ohne wirkliche Menschenerkenntnis.” … “Denn was kann heute dem Menschen zur Menschenerkenntnis verhelfen? Anthroposophie!” … Anthroposophie, die ist die Grundlage einer neuen Pädagogik!” … Deshalb müßte man heute, wenn jemand fragt: Wie kann ich ein guter Pädagoge werden? Sagen: Du musst von der Anthroposophie ausgehen.” Rudolf Steiner

Wir möchten unseren Waldorfkindergarten so verstehen, dass er für alle Beteiligten ein Ort ist, in dem sich kleine und große Menschen begegnen können. Ein Ort, an dem wir Großen versuchen, für die Kinder eine Umgebung zu schaffen und zu gestalten, welche es ihnen erlaubt, wirklich Kind zu sein.

“Ja [...] wo ist denn das Buch, worin der Pädagoge lesen kann, was Pädagogik ist? Das sind die Kinder selber! Man soll aus keinem anderen Buche lernen als aus dem Buch, das aufgeschlagen vor einem liegt und das die Kinder selber sind.” Rudolf Steiner

Die pädagogische Arbeit gestalten und verantworten allein wir Erzieherinnen. Wir widmen uns den uns anvertrauten Kindern auf der Grundlage der Erziehungskunst Rudolf Steiners und der Anthroposophie. In regelmäßigen Konferenzen und in der Aus- und Weiterbildung widmen wir uns kontinuierlich dem anthroposophischen Menschenbild und der Waldorfpädagogik.

Damit sich ein Kind gesund und harmonisch entwickeln kann, braucht es vor allen Dingen die achtsame Aufmerksamkeit des Erwachsenen.

Kinder brauchen Möglichkeiten, ihren eigenen Aktivitäten nachgehen zu können.

Vielseitige Bewegungsmöglichkeiten, das freie Spiel im Gruppenraum und draußen im Garten, Spaziergänge, Wanderungen.

Ein Kind erfreut sich an Musik, Versen, Tänzen, Bewegungsspielen, an Farben, Sand, Luft, Regen, Feuer, Erde … an Puppenspielen, kleinen Geschichten, … es erfreut sich am Mittun.

Für all das haben und nehmen wir uns Zeit.

Die Gestaltung des Tages, der Gruppenräume und des Gartens ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt.

Jedes Kind braucht seine individuell bemessene Zeit, die wir ihm in unserem Kindergarten gern geben wollen.

 

 

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